Jokinen kommt zurück, Kulmala bleibt

Johannes Jokinen (3 v.l.) trifft zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung (Bild: Mario Scherrer).

Johannes Jokinen kehrt nach einer Saison in Schweden zurück zu den Jets. Kulmala bleibt als einziger Sölnder eine weitere Saison.


Mit grossen Vorschusslorbeeren aus Finnland kommend, schlug Johannes Jokinen in seiner ersten Auslandsaison ein wie eine Bombe. Mit einem Punkteschnitt von zwei Punkten pro Spiel reihte sich Jokinen an der Spitze der nationalen Skorerliste ein und hatte massgeblichen Anteil an der Playoff-Qualifikation der Jets. Die Qualitäten des feinen Technikers blieben in der besten Liga der Welt nicht unentdeckt. Es folgte der Wechsel zum schwedischen Spitzenverein Linköping IBK, wo Jokinen in 22 Partien immerhin 13 Skorerpunkte verbuchen konnte. Richtig angekommen war er in Linköping jedoch nie, worauf er noch vor Playoff-Start zu Kalmarsund FBC wechselte und an der Seite von Kim Nilsson den Aufstieg in die höchste schwedische Liga bewerkstelligte. Nun kehrt er, trotz mehrerer Angebote aus der Nationalliga A, wieder an jene Station im Ausland zurück, wo sich Jokinen am wohlsten gefühlt hat.

Kulmala bis Ende Saison 18/19

Markus Kulmala ist der einzige Söldner der vergangenen Saison, der auch in der Saison 18/19 das Trikot der Zürcher Unterländer überstreifen wird. Nach einer komplizierten Fussverletzung konnte der äusserst umgängliche Finne erst ab Januar – obwohl weiterhin nicht beschwerdefrei – zum ersten Mal ins Meisterschaftsgeschehen eingreifen und sicherte den Jets gegen B-Ligist Basel Regio im fünften Spiel mit zwei wichtigen Toren den entscheidenden Sieg zum Ligaerhalt.  „Wir glauben an seine Qualitäten und daran, dass Kulmala nach seiner komplizierten Verletzung in der nächsten Saison wieder anseine ersten beiden Spielzeiten in der Schweiz anknüpfen kann“, meint Sportchef Roman Reichen. Kulmala unterschrieb einen Vertrag bis Ende Saison 18/19. Der Lette Janis Rajeckis nach drei Spielzeiten sowie Mikko Immonen, Juuso Alin und Mikka Sokka nach je einer Saison kehren wieder in ihre Heimat zurück.