Jets mit zwei Gesichtern

Jets-Torhüter Patrick Dürst verhalf den Jets am Samstag zum zweiten Playout-Sieg (Bild: Claudio Schwarz).

Nach je einem Sieg und einer Niederlage liegen die Jets in der Playout-Serie gegen die Tigers Langnau mit 2:3 zurück. Am kommenden Wochenende benötigen sie zwei Siege, um den Ligaerhalt vorzeitig sicherzustellen.


Wie schon in Spiel 3, als die Jets – nach zwei Niederlagen bereits unter Siegzwang stehend – auswärts mit 6:1 siegten, überzeugten sie auch im vierten Aufeinandertreffen mit einer defensiv stabilen Leistung. So war es das formstarke Finnen-Duo Johannes Jokinen und Markus Kulmala, welche mit vier Toren die Jets zum Serien-Ausgleich führten. Erneut seine Finger im Spiel hatte dabei auch U21-Junior David Kissling, welcher nach einem Zuspiel von Alain Kaiser das zwischenzeitliche 1:2 (26.) erzielte und damit die Aufholjagd lancierte. Für Kissling war es im zweiten Einsatz von Beginn bereits der 2. Treffer in der Nationalliga A. „Ein super Gefühl und umso schöner, konnte ich damit der Mannschaft helfen“, freute sich der 19-jährige Stürmer.

Jets zeigen ihr Sonntagsgesicht

An die Leistung vom Vorabend konnten die Jets am Sonntag nicht mehr anknüpfen, standen gar in den ersten Spielminuten komplett neben den Schuhen. Anders ist der 0:4-Rückstand nach acht Minuten nicht zu erklären. Die Jets-Trainer Nivin Anthony und Sven Engeler bezogen zwar unmittelbar nach dem vierten Gegentreffer ein Timeout und verordneten ein paar taktische Änderungen. Die Entscheidung fiel aber spätestens in der 35. Minute: Nachdem Markus Kulmala für die Jets zum 2:4 verkürzte, stellten sich die Zürcher Unterländer ausgerechnet während einer Überzahlsituation derart ungeschickt an, sodass die Emmentaler auf 2:5 erhöhten und ihrerseits während einer Überzahl auf 2:6 davonzogen.