Tabak statt Taktik? SNUS-Konsum im Unihockey
In seiner Maturitätsarbeit setzt sich Robin Leon Angst mit dem zunehmenden Konsum von Snus im Unihockey auseinander. Die Arbeit zeigt auf, weshalb Aufklärung, Wissen und Vorbilder im Sport eine zentrale Rolle spielen, insbesondere für Kinder und Jugendliche.
Der Konsum von rauchfreien Tabak- und Nikotinprodukten hat in der Schweiz in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch im Unihockey ist Snus präsent – oft unterschätzt, selten offen thematisiert. In seiner Maturitätsarbeit «Tabak statt Taktik? Snus im Unihockey» beleuchtet Robin Leon Angst die gesundheitlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte dieses Trends.
Die Arbeit erklärt verständlich, was Snus ist, welche kurz- und langfristigen Folgen der Konsum haben kann und wie hoch das Suchtpotenzial tatsächlich ist. Eine im Rahmen der Arbeit durchgeführte Umfrage unter Unihockeyspielerinnen und Unihockeyspielern zeigt zudem, dass viele zwar Snus im eigenen Umfeld kennen, aber kaum über Risiken, gesetzliche Grundlagen oder Vereinsregeln informiert sind. Prävention findet oft zu wenig statt – weder im Verein noch in der Schule.
Ein zentrales Element der Arbeit ist die Rolle von Vorbildern im Sport. Am Beispiel von Nationalspieler Noёl Seiler wird aufgezeigt, dass sportliche Höchstleistung ohne Nikotinkonsum möglich ist. Die Botschaft ist klar: Leistung, Gesundheit und Selbstverantwortung gehören zusammen.
Mit dieser Maturitätsarbeit leistet Robin Leon Angst einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung im Sportumfeld. Die Jets unterstützen Projekte wie dieses bewusst – weil sie Verantwortung übernehmen für eine nachhaltige, gesunde Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Verein.

