Sonntag, 14. Februar 2010

H NLB PO: Jets gewinnen auch Spiel 2!

Dank dem neuerlichen 6:5 Erfolg gegen Zug United führen die Jets nach dem ersten Playoff-Wochenende in der Serie mit 2:0.

- Mike Gadient -
Wenn Stephan Baltisberger die beiden bisherigen Partien der best-of-seven-Serie gegen Zug United analysiert, spricht er von kleinen Details, welche den Unterschied ausmachten. „Es ist sehr eng, da beide Teams ausgeglichen sind“, begründet Baltisberger, der im zweiten Spiel mit zwei Toren und zwei Assist dem Geschehen in der Ruebisbachhalle den Stempel aufdrückte. Die Jets wirkten zunächst erfolgshungriger und fokussierter, waren aber die gesamte Spielzeit auf den tadellos parierenden Marcel Schütz im Tor angewiesen. Daneben biss sich Kloten-Bülach vor heimischem Publikum die Zähne am Zuger Abwehrriegel aus. Erst ein Eigentor der Zentralschweizer brachte die Jets mit 3:1 in Führung. Doch wie im ersten Spiel, als die Akteure von Heikki Luukkonen nach Spielhälfte 5:1 führten und schlussendlich nach Unkonzentriertheiten einen 6:5-Zittersieg verbuchten, holte Zug auch in Kloten auf.  Der Finne Ville Pätynen glich in der 46. Minute zum 3:3 aus.

Allerdings scheinen die Kloten-Bülach Jets das Siegen verinnerlicht zu haben. Dank der seit Ende November andauernden Ungeschlagenheit stieg das Selbstvertrauen ins Unermessliche. 41 Sekunden nach dem Ausgleich folgte die Reaktion mit Yannick Jaunins 4:3. Baltisberger selbst erhöhte per Doppelschlag bis vier Minuten vor Schluss auf 6:3.

Dass schlussendlich erneut 6:5 auf der Anzeigetafel stand, unterstreicht für Baltisberger die Wichtigkeit des ersten Tores. „Es war psychologisch wichtig, dass wir sowohl in Zug als auch daheim immer in Führung lagen. Der Unterschied liegt im Kopf“, beobachtete der Topskorer, wie sein Team in entscheidenden Momenten einen Schritt schneller gewesen sei. Dass Zug nie entscheidend distanziert werden konnte, wird auch dem starken Powerplay zugeordnet. In den ersten beiden Spielen führte jedes dritte Überzahlspiel zum Torerfolg.

Vom Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse will Baltisberger trotz nur noch zwei fehlenden Siegen nichts wissen: „Die Serie dauert noch lange. Der Aufstieg ist immer noch gleichweit entfernt wie zu Beginn.“ Er wolle Einsatz für Einsatz, Drittel für Drittel nehmen.

Spieltelegramm (swiss unihockey)